Kochmuffel

Also dann, ich oute mich: ich hasse Kochen! Es macht mir keinen Spaß, es beruhigt mich nicht – ganz im Gegenteil – ich empfinde dabei keine Zufriedenheit. Ich koche ungern, wenn ich nicht hungrig bin und wenn ich hungrig bin, dann muss es schnell gehen.

Aber eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist mir wichtig und geht für mich mit einem Verzicht auf Palmöl, tierische Produkte und einen Großteil der industriell hergestellten Lebensmittel einher. Ich möchte wissen, dass alles was ich esse, möglichst frisch, saisonal, regional, tierleid- und gern auch zuckerfrei ist – so nachhaltig und gesund wie möglich. Also bleibt nur Kochen.

Habe ich schon erwähnt, dass ich Kochen hasse?! Ungelogen, bei mir sind schon komplette Gerichte, inklusive Pfanne im Mülleimer verschwunden und von Wutanfällen, verbrannten Körperstellen, angestoßenem Kopf und kaputtem Geschirr hat wahrlich jedes Missgeschick meine kläglichen Versuche begleitet.

Ich habe mich mit dem Kochen angefreundet – aber nur ein bisschen. Es macht mir immer noch keinen Spaß und es muss schnell gehen. Dazu kommt, dass ich schrecklich faul bin und alles so einfach wie möglich auf den Teller kriegen möchte. Hübsch aussehen sollte es natürlich trotzdem. Und schmecken sowie.

Ein Dilemma, das ich für mich löse, Schritt für Schritt. Und weil ich ahne, dass es da draußen viel mehr Menschen, wie mich gibt, die keine Zeit und Lust zum Kochen haben, möchte ich diesen, meinen Weg mit euch teilen und euch meine einfachsten und liebsten „Rezepte“ vorstellen. Nicht alles davon kann man als Rezept – oder in der Tat als Kochen – bezeichnen, aber alles davon kann man essen und nichts davon ist besonders aufwändig oder langwierig.

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