Maui – The Valley Isle

Mau’i ist eine meiner Lieblingsinseln und bietet schlicht unendliches Abenteuer. Ob Wassersport, Vulkankrater, Dschungel oder Kultur, Maui has it all!

Beautiful Maui mit seinen gentle green slopes, die sanft ins Meer abfallen. Kann es einen schöneren Ort geben?!

Lovely Lāhainā

Auf der Westseite verzaubert das etwas touristische, aber sehr charmante ehemalige Walfänger-Städtchen Lāhainā mit seinen historischen Häuserfronten und Shops. Hier kann man sich treiben lassen, shoppen, essen gehen und den Blick übers Wasser genießen. Fährt man die Straße weiter nach Norden, um den westlichen Zipfel von Maui herum, eröffnen sich beindruckend schroffe Felsen und eine atemberaubende Landschaft. Die Straße selbst, der Kahekili Highway, wurde seitdem wir sie das erste Mal gefahren sind, deutlich verbreitert und inzwischen haben zwei Autos bequem Platz, dennoch ist mein Tipp diese Strecke von Süden nach Norden zu fahren, weil man so auf der Innenseite der Straße fährt. Abgesehen von ein paar Falling Rocks besteht dort zumindest keine Gefahr, den Abhang hinunterzurutschen. Ein wichtiger Hinweis: Der Kahekili Highway ist immer mal aufgrund von Landslides gesperrt. Am besten vor der Fahrt online den aktuellen Status checken (den findet man problemlos im Netz, wie eigentlich fast alle aktuellen Infos die man auf Hawaii so benötigt, einfach Kahekili Highway bei Google suchen, dann kommt man schnell zu relevanten Ergebnissen).

Der ultimative Tipp für dieses Abenteuer ist jedoch kulinarisch. Mitten auf der Strecke, in einem wahrlich winzig kleinen Örtchen steht an der Straße eine kleine grüne Hütte. Dort gibt es das mit Abstand beste Banana Bread das ich je gegessen habe. Julia’s Banana Bread wird nur im ganzen Laib verkauft – das wirkt viel, aber es ist so frisch und moist, bei uns hat es keine halbe Stunde überlebt. Es ist vermutlich weder vegan noch zuckerfrei aber wirklich unfassbar gut!! While supply lasts, also lieber vormittags als nachmittags hinfahren. Und: Der Tipp hat sich zwar inzwischen herumgesprochen und die Preise haben deutlich angezogen, aber geschmacklich lohnt es sich noch immer.


Links Maui Northwestern Tour und Kahekili Hwy
Lāhainā ist wunderhübsch zum bummeln und shoppen. Check out the giant Banyan Tree: https://goo.gl/maps/JiKnYA5PuT12

Nakalele Blowhole
https://goo.gl/maps/1siGKdQLdPS2

Ohai Trail: Cooler Trail für einen Spaziergang
https://goo.gl/maps/zf5VNRd74J52

Olivine Pools: Sehr spannend zu betrachten aber bleib oben, NICHT DARIN SCHWIMMEN!
https://goo.gl/maps/BNp6kctwXj32

Nicht preiswert aber THE BEST:Julia’s Banana Bread 😍
https://goo.gl/maps/JhPKyaFpyC32


Auf Hawaii ist man stolz auf seinen Künstler und lässt ihnen überall Raum, um sich kreativ auszutoben – zu allem was die Themen Ozean, Erde, Nachhaltigkeit, Community und Aloha hergeben.

Hippie Heaven Paia

Wahre Glücksgefühle beschert Paia, ein winziges Hippie-Städtchen im Norden Mauis, das (wenn man von der Umgehungsstraße absieht) mit gerade einmal zwei Straßen aufwartet – eine längst, eine senkrecht dazu – und mit grandiosem Essen, wundervollen Shops und einem durch und durch laid back feel. Am besten man beginnt den Tag mit einem Frühstück im Paia Bay Coffee oder bei Paia Bowls, dem Acai-Bowl Shack der Big Wave Surfer Ian und Luke Walsh (Filmtipp: „Distance Between Dreams“). Danach kann man ohne Zeitgefühl durch die zauberhaften Lädchen schlendern, am Strand den Surfern zusehen, in eines der drei Yogastudios zum Training gehen und später zum Lunch oder Dinner im Café des Amis oder der Flatbread Company entspannen.

Es gibt günstigere Unterkünfte, doch ich genieße es immer wieder ein Apartment in Paia selbst zu mieten, denn man kann alles gut erlaufen und den Charme diese Stadt voll und ganz aufnehmen. Gerade wenn man sich selbst versorgen möchte, bietet der wundervollste Supermarkt der Welt, der (gar nicht so kleine) Hippie und Surfer-Markt Mana Foods eine unendliche Auswahl an Organic Food. Dieser Supermarkt ist ein Erlebnis für sich – und das Deli! Oh mein Gott, das Deli!! Am besten man deckt sich direkt hier für einen Trip zum Haleakalā oder für die Road to Hanā ein. Und als Nachtisch unbedingt, wirklich unbedingt, einen Pono Pie aus der Kühlung mitnehmen! Don’t question it, try it!

Auf Hawaii ist Kombucha seit einiger Zeit übrigens ganz groß und jede Insel hat seine eigenen Hersteller. Kaua’i Juice auf Kaua’i und Big Island Booch auf Big Island sind erfrischend und dank einiger Süße auch für Fans von Limonaden-Trinker schmackhaft. Maui Kombucha ist köstlich aber auch sehr stark, da sollte man schon ein bisschen Kombucha-Erfahrung haben. Ansonsten kann man immer auf Marken wie Synergy oder Organic Raw Kombucha zurückgreifen, die gibt es dort quasi in jedem Supermarkt.


Links Paia und Umgebung
Paia, die schönste Stadt der Welt
https://goo.gl/maps/UZGHLnRjcxn

Breakfast
Paia Bowls: Umwerfende leckere Açaí  Bowls
https://maps.google.com/?cid=10129271658639620911&hl=en≷=us

Paia Bay Coffee: Hat mehr Auswahl und ist ein schöner Spot in einem grünen Garten
https://maps.google.com/?cid=9197121851087646884&hl=en≷=us

Dinner
Flatbread Company: Man muss auf nen Platz warten aber es lohnt sich:
https://maps.google.com/?cid=8788281684690487191&hl=en≷=us

Cafe Des Amis: Fusion und sooooo lecker
https://maps.google.com/?cid=17332530014593498419&hl=en≷=us

Top-Adressen zur Selbstversorgung (it’s bio, of course 😉 ) 
Hawaiian Moons Natural Foods
https://goo.gl/maps/xVSqWGHL9z32

Down to Earth Organic & Natural
https://goo.gl/maps/5J21nYXxA1F2

Mana Foods: bester Supermarkt der Welt 😍 (die warme und kalte Deli-Theke ist super für ein vergleichsweise preiswertes Lunch in geiler Qualität)
https://goo.gl/maps/aRxkPA1d2JD2


Adventure Ahead: Road to Hanā & Haleakalā

Paia ist nicht nur bezaubernd, es ist auch ein fantastischer Ausgangspunkt, um die Road to Hanā oder den Vulkankrater Haleakalā zu erkunden. Für die Road to Hanā sollte man früh aufbrechen, den es gibt so viel zu entdecken, dass es schade wäre, wegen einbrechender Dunkelheit etwas zu verpassen. Man schlängelt sich auf der Road to Hanā (und dahinter) durch fünf Vegetationszonen, vom dichten Regenwald bis hin zu schroffen Küstenlandschaften, vorbei an dramatischen Wasserfällen, zahlreichen Fruit Stands (halten lohnt sich immer), einer Kirche aus Lavagestein und Muschelkalk, an schwarzen Lavastränden und natürlichen Pools, die sich genährt von Wasserfällen ins Meer ergießen (aus hygienischen und Sicherheitsgründen wird das Schwimmen darin aber nicht empfohlen). Es ist atemberaubend schön und sollte definitiv auf jeder To Do List stehen. Doch Achtung, die Road to Hanā ist eine der Attraktionen Mauis und neben vielen Touristenautos sind Unmengen von Bussen mit noch mehr Touristen unterwegs. Gerade deshalb lohnt sich das frühe Aufstehen (we’re talking 4 or 5am, um spätestens um 7 loszukommen), um noch vor allen anderen unterwegs zu sein.  Pro Tipp: Wer früh genug wach ist (so gegen 2 oder 3 Uhr), kann die Strecke „über unten“, das heißt über den Süden fahren, also quasi andersherum als man es normaler Weise tun würde. Damit ist man für einen wundervollen Sonnenaufgang an der Ostküste und später bei allen spannenden Abschnitten der Road to Hanā zu einer Zeit, wenn die meisten Touristen schon wieder abgezogen sind. Ganz essentieller Stop: Coconut Glens. In diesem von Grün überwucherten Shack, den man wirklich sehr leicht übersehen kann, gibt es das köstlichste Eis auf Kokosnuss-Basis. Zwei Scoops kosten 7 Dollar und man kann mixen und matchen. Ich empfehle die doppelte Menge – einfach nur weil es so unfassbar gut ist!


Must Stops auf der Road to Hanā
Keanae Lookout: Von dort weiter laufen oder fahren zur kleinen Kirche aus Lava und Muschelkalk)
https://goo.gl/maps/d4gPAuYWsJP2

Coconut Glen’s: Best (vegan) ice cream EVER (2 scoops 7 dollar, mix & match)
https://goo.gl/maps/TbfC18Zw1gF2

Waianapanapa Black Sand Beach
https://goo.gl/maps/fpkgdsriLy22

Kaihalulu Beach
https://goo.gl/maps/8LkA4s6SQyH2

Pīpīwai Trail: Uuse LOTS of moscito repellent
https://goo.gl/maps/p1CWDQzziqk

Seven Sacred Pools at Ohe’o
https://maps.google.com/?cid=1153585141817326190&hl=en≷=us

… nach Hana die Straße einfach weiter fahren, die Strecke ist bildschön, abenteuerlich und spannend!


Auch für den Haleakalā lohnt es sich, früh aufzustehen. Der Schildvulkan, dessen Krater durch Erosion entstanden ist, erhebt sich sanft aber beeindruckende 10.000 Fuß hoch über Maui. Die Strecke zur Spitze des Vulkans lässt sich bequem fahren und schlängelt sich ca. 1,5 bis 2 durch kleine Siedlungen, Weideflächen mit traumhaften Blick über Mauis Küsten und wundervoll duftende Waldabschnitte. Die Strecke verleitet zum Rasen, was man schon zum Schutz der goldigen Nēnēs, des Hawaiian State Bird, nicht tun sollte, aber auch deswegen nicht, weil die Strecke wirklich einmalig schön ist und man sich Zeit zum Genießen nehmen sollte. Auf dem Haleakala, was so viel heißt wie „Haus der Sonne“, wird übrigens ebendiese erforscht, es lohnt sich also einen Bezug herzustellen und für einen der magischen Sonnenauf- oder den Sonnenuntergänge hoch zu fahren. Zwei Tipps hierzu. Erstens: das Wetter ändert sich schnell, aber wenn man an sehr wolkenverhangenen Tagen die Spitze des Vulkans aus den tieferen Ebenen Mauis nicht sehen kann, wird man vermutlich auch von oben keinen umwerfenden Blick genießen können. Wenn es klar ist, kann man jedoch bis zu den Vulkanen Big Islands hinübersehen. Zweitens: Damit die Touristen den Haleakala nicht überrennen, muss man inzwischen für den Sonnenaufgang online eine Permit vorbestellen. Das geht schnell und ist preiswert, man sollte sie aber mit etwas Vorlauf buchen, die Tickets sind schnell weg, denn dieses Spektakel ist beliebt – und das frühe Aufstehen ist es ganz ohne Zweifel wert. Ein Sonnenaufgang auf dem Haleakala ist ein weiterer dieser Herzmomente, die Hawaii zu bieten hat.

Übrigens, bei der Abfahrt vom Vulkan in low gear gehen (sofern du einen 4WD fährst), um nicht die Bremsen zu ruinieren. Und: nur mit frisch gefülltem Tank auf den Vulkan fahren, steil bergauf schluckt so ein SUV eine Menge Sprit.

Apropos frühes Aufstehen: Es lohnt sich überall auf Hawaii, den Jetlag nicht zu bekämpfen sondern mit dem Aufwachen aufzustehen und den Tag beginnen zu  lassen – und wenn man nur an den Strand geht und der Sonne beim Aufsteigen über dem Meer zusieht (was vermutlich einer der friedvollsten Momente ist, die man erleben kann). Auf Hawaii stehen die Menschen generell früh auf und es wird vergleichsweise früh am Abend auch wieder ruhig. Lange Partynächte finden sich eigentlich nur in Waikiki Beach, sonst richten sich die Hawaiianer eher nach dem Sonnenstand und leben von Sonnenauf- zu Sonnenuntergang – was vermutlich auch damit zu tun hat, dass viele, noch während die Nacht sich hebt, schon mit dem Surfboard in die Wellen springen.

Magical Makawao

Ganz in der Nähe Paias liegt das Örtchen Makawao. Der Stadtkern ist kaum größer als der von Paia und ein Stop lohnt sich allein schon für einen Abstecher in das kleine Museum, einen Besuchen in der T. Komoda Bakery mit unglaublich leckeren Donuts, fürs Bummeln durch die kleine Boutiquen und Shops oder über den wöchentlichen Farmers Market und definitiv für eine Pause im Sip me!, wo sie neben gutem Kaffee sehr, sehr leckeres Gebäck anbieten. Falls verfügbar, führt kein Weg am Cinnamon Bun mit Lilikoi Glazing vorbei. Ein kulinarisches Must!

Etwas versteckt und unendlich friedlich ist der Sacred Garden of Maliko, ein Kleinod mit Zen Garden, Pflanzschule und einem kleinen Shop für lokale und spirituelle Kunst. Es ist nicht so, dass man auf Maui Ort zum Durchatmen finden müsste, aber ein Besuch dort lohnt sich trotzdem.


Links Makawao & Umgebung

Hali’imaile Distillery Tour & Tasting Room: soll cool sein, hab ich selbst aber noch nicht gemacht. Probier’s aus und berichte mir dann bitte 😉
https://maps.google.com/?cid=15291949074374012358&hl=en≷=us

Sacred Garden of Maliko: a little sanctuary
https://maps.google.com/?cid=1709439394635769410&hl=en≷=us

Makawao: so süß zum schlendern.
https://goo.gl/maps/C7tRFz9h9PQ2

Falls geöffnet, geh zur T. Kamoda Bakery und hol dir einen leckeren Donut 🙂
https://goo.gl/maps/T8rsNTzKDKs

Sip Me: Coffee time und falls sie ihn haben, try the cinnamon bun with lilikoi glazing!!
https://maps.google.com/?cid=17621336692807525980&hl=en≷=us

Haleakalā National Park : Wirklich ein must do! Aber Achtung, fahr vorsichtig und pass auf Nenes auf!
https://maps.google.com/?cid=11251115058567443658&hl=en≷=us


Maui eignet sich übrigens hervorragend für so ziemlich alle Wassersportarten, von Schnorcheln über Tauchen, bis hin zum Surfen oder SUP. Für vieles sollte man aber, wenn man nicht gerade Profi ist, in den Süden fahren. In die Resort Areas gibt es vom Riff geschützte Buchten mit sanfter Wellenbildung. Der Norden hingegen ist recht windig und wartet mit zum Teil beeindruckenden Swells auf, nicht umsonst treibt es im Winter die Big Wave Surfer in Scharen zu Jaws, vor der Nordküste Mauis. Wer zwischen Dezember und April nach Maui fährt hat neben Surfern zudem ausnehmend gute Chancen Wale zu sehen. Dann lohnen sich Snorkeling und Whale Watching Trips mit der Pacific Whale Watching Foundation, die Wale lassen sich aber in der Tat auch vom Strand aus beobachten, so nah kommen Sie an die warmen, ruhigen Küstengebiete heran.

Es lohnt sich für Maui mindestens vier Tage einzuplanen, je mehr desto besser – diese Insel bietet einfach ALLES!

Von Ende November bis März ist Wal-Saison auf Hawaii. Um sie zu sehen, reicht es vom Ufer Ausschau zu halten – oder man bucht eine Tour mit der Pacific Whale Watching Foundation.

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