Ich bin Maria. Ich bin verliebt ins Reisen, war in einem früheren Leben ganz sicher einmal Hawaiianerin, sehne mich nach dem Ozean und gehe am liebsten in Flip Flops durchs Leben – oder barfuß auf die Yoga-Matte. Ich bin zu faul zum Kochen, tue es aber fast täglich. Ich verzichte auf Palmöl, tierische Produkte und Plastik wo immer es möglich ist und übe mich darin, Verschwendung zu vermeiden. Hier teile ich mit euch meine Reisetipps, simple und schnelle Rezepte und Ideen, wie wir jeden Tag mit etwas mehr Nachhaltigkeit und Aloha Spirit leben können.
Entdeckerin
Reisen bedeutet so unendlich viel mehr, also nur Sehenswürdigkeiten von einer Bucket List abzuhaken. Es bedeutet zu sehen, zu spüren, zu riechen, schmecken, hören, fühlen – alles aufzunehmen, was ein Land, einen Ort, eine Stadt ausmacht. Es bedeutet einzutauchen in das, was diesen Ort prägt und es bedeutet auch, sich selbst dort zu suchen, zu finden und möglicher Weise dadurch selbst neu zu definieren. Reisen ist Entdecken, Abenteuer, Aufregung, es ist Kommunikation und Gelegenheit zur Stille, es ist manchmal pures Chaos und oft unendliches Glück.
Reisen ist Leben, so intensiv wie es nur möglich ist.
Wenn ich reise, dann möchte ich meinem Entdeckungsdrang nachgeben, möchte neugierig sein und das Gefühl haben, etwas Einzigartiges zu erleben. Touristenmassen, Sehenswürdigkeiten – das Übliche – schreckt mich ab und ist für mich eher Randerscheinung als Ziel einer Reise. Dem gehe ich lieber aus dem Weg. Ich liebe das Abenteuer und will “exploren”, aber: ich mag es auch komfortabel. Ich mag keine Hotels, aber ich möchte hübsch wohnen, ich verzichte auf gehobene Gastronomie, aber ich liebe leckeres Essen, ich gehe gern wandern (immer in Flip Flops!), aber möglichst keine Tageswanderungen und schon gar nicht verbunden mit Zelten, ich trinke gern guten Kaffee, aber das bitte so casual wie möglich, ich gehe gern bummeln in kleinen Shops mit lokalen Designern, schnorcheln an tollen Riffen und ich verliebe mich in Orte, die kreativ sind, die sich hübsch gemacht haben.
Ich lasse mich gern treiben – aber ich möchte wissen, wohin ich mich treiben lasse.
Deshalb beginnen meine Reisen meist mit jeder Menge Recherche: Wo gibt es tolle Cafés? Wo kann man vegan Frühstücken? Welche Orte stehen nicht auf der Liste jedes Touristen? Wo finde ich das Authentische, ohne, dass ich allzu tief graben muss. Denn meist hat man ja nur wenige Tage, maximal ein paar Wochen an einem Ort. Diese Zeit möchte ich nutzen – intensiv, aber nicht gehetzt.
Mein liebstes Tool zur Reisevorbereitung ist aus diesem Grund Google Maps. Dort kann ich Orte speichern, die mich interessieren, sie mit kleinen Sternchen versehen und sogar thematische Listen anlegen (Coffee Places, Yummy Vegan Food, Snorkel Spots, Secluded Beach, Exciting Trail). So ergeben sich nach und nach kleine Landkarten, die mein Bedürfnis nach Freiheit und Treibenlassen ebenso bedienen, wie mein Bedürfnis zu wissen, welche spannenden Abenteuer auf meinem Weg liegen können, wenn ich sie denn erkunden möchte. Und: ich kann diese Orte mit dir teilen.
Mein Blog enthält zutiefst persönliche und vollkommen subjektive aber durch und durch ehrliche Destination Guides, basierend auf meinen eigenen Abenteuern und immer versehen mit Listen von Google Maps-Links. Wenn dich einzelne Orte ansprechen, kannst du sie einfach anklicken, abspeichern und dir somit deine eigene Abenteuer-Karte erstellen.
Nachfolgend findest du meine Destination Guides zu Long Weekend Trips sowie zu Vacations von ein, zwei oder mehr Wochen. Zum Teil sind sie ausformuliert, zum Teil (für den Moment) nur kommentierte Link-Sammlungen, zum Teil in Deutsch verfasst, zum Teil in Englisch und immer ohne jeglichen Anspruch auf Vollständigkeit 😉
Viel Spaß beim Entdecken!
Vacation
Weekend City Trips
Kochmuffel
Also dann, ich oute mich: ich hasse Kochen! Es macht mir keinen Spaß, es beruhigt mich nicht – ganz im Gegenteil – ich empfinde dabei keine Zufriedenheit. Ich koche ungern, wenn ich nicht hungrig bin und wenn ich hungrig bin, dann muss es schnell gehen.
Aber eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist mir wichtig und geht für mich mit einem Verzicht auf Palmöl, tierische Produkte und einen Großteil der industriell hergestellten Lebensmittel einher. Ich möchte wissen, dass alles was ich esse, möglichst frisch, saisonal, regional, tierleid- und gern auch zuckerfrei ist – so nachhaltig und gesund wie möglich. Also bleibt nur Kochen.
Habe ich schon erwähnt, dass ich Kochen hasse?! Ungelogen, bei mir sind schon komplette Gerichte, inklusive Pfanne im Mülleimer verschwunden und von Wutanfällen, verbrannten Körperstellen, angestoßenem Kopf und kaputtem Geschirr hat wahrlich jedes Missgeschick meine kläglichen Versuche begleitet.
Ich habe mich mit dem Kochen angefreundet – aber nur ein bisschen. Es macht mir immer noch keinen Spaß und es muss schnell gehen. Dazu kommt, dass ich schrecklich faul bin und alles so einfach wie möglich auf den Teller kriegen möchte. Hübsch aussehen sollte es natürlich trotzdem. Und schmecken sowie.
Ein Dilemma, das ich für mich löse, Schritt für Schritt. Und weil ich ahne, dass es da draußen viel mehr Menschen, wie mich gibt, die keine Zeit und Lust zum Kochen haben, möchte ich diesen, meinen Weg mit euch teilen und euch meine einfachsten und liebsten „Rezepte“ vorstellen. Nicht alles davon kann man als Rezept – oder in der Tat als Kochen – bezeichnen, aber alles davon kann man essen und nichts davon ist besonders aufwändig oder langwierig.















