Reisen bedeutet so unendlich viel mehr, also nur Sehenswürdigkeiten von einer Bucket List abzuhaken. Es bedeutet zu sehen, zu spüren, zu riechen, schmecken, hören, fühlen – alles aufzunehmen, was ein Land, einen Ort, eine Stadt ausmacht. Es bedeutet einzutauchen in das, was diesen Ort prägt und es bedeutet auch, sich selbst dort zu suchen, zu finden und möglicher Weise dadurch selbst neu zu definieren. Reisen ist Entdecken, Abenteuer, Aufregung, es ist Kommunikation und Gelegenheit zur Stille, es ist manchmal pures Chaos und oft unendliches Glück.
Reisen ist Leben, so intensiv wie es nur möglich ist.
Wenn ich reise, dann möchte ich meinem Entdeckungsdrang nachgeben, möchte neugierig sein und das Gefühl haben, etwas Einzigartiges zu erleben. Touristenmassen, Sehenswürdigkeiten – das Übliche – schreckt mich ab und ist für mich eher Randerscheinung als Ziel einer Reise. Dem gehe ich lieber aus dem Weg. Ich liebe das Abenteuer und will “exploren”, aber: ich mag es auch komfortabel. Ich mag keine Hotels, aber ich möchte hübsch wohnen, ich verzichte auf gehobene Gastronomie, aber ich liebe leckeres Essen, ich gehe gern wandern (immer in Flip Flops!), aber möglichst keine Tageswanderungen und schon gar nicht verbunden mit Zelten, ich trinke gern guten Kaffee, aber das bitte so casual wie möglich, ich gehe gern bummeln in kleinen Shops mit lokalen Designern, schnorcheln an tollen Riffen und ich verliebe mich in Orte, die kreativ sind, die sich hübsch gemacht haben.
Ich lasse mich gern treiben – aber ich möchte wissen, wohin ich mich treiben lasse.
Deshalb beginnen meine Reisen meist mit jeder Menge Recherche: Wo gibt es tolle Cafés? Wo kann man vegan Frühstücken? Welche Orte stehen nicht auf der Liste jedes Touristen? Wo finde ich das Authentische, ohne, dass ich allzu tief graben muss. Denn meist hat man ja nur wenige Tage, maximal ein paar Wochen an einem Ort. Diese Zeit möchte ich nutzen – intensiv, aber nicht gehetzt.
Mein liebstes Tool zur Reisevorbereitung ist aus diesem Grund Google Maps. Dort kann ich Orte speichern, die mich interessieren, sie mit kleinen Sternchen versehen und sogar thematische Listen anlegen (Coffee Places, Yummy Vegan Food, Snorkel Spots, Secluded Beach, Exciting Trail). So ergeben sich nach und nach kleine Landkarten, die mein Bedürfnis nach Freiheit und Treibenlassen ebenso bedienen, wie mein Bedürfnis zu wissen, welche spannenden Abenteuer auf meinem Weg liegen können, wenn ich sie denn erkunden möchte. Und: ich kann diese Orte mit dir teilen.
Mein Blog enthält zutiefst persönliche und vollkommen subjektive aber durch und durch ehrliche Destination Guides, basierend auf meinen eigenen Abenteuern und immer versehen mit Listen von Google Maps-Links. Wenn dich einzelne Orte ansprechen, kannst du sie einfach anklicken, abspeichern und dir somit deine eigene Abenteuer-Karte erstellen.
Nachfolgend findest du meine Destination Guides zu Long Weekend Trips sowie zu Vacations von ein, zwei oder mehr Wochen. Zum Teil sind sie ausformuliert, zum Teil (für den Moment) nur kommentierte Link-Sammlungen, zum Teil in Deutsch verfasst, zum Teil in Englisch und immer ohne jeglichen Anspruch auf Vollständigkeit 😉
Viel Spaß beim Entdecken!













